Zeitlich lässt sich diese Epoche in den Zeitraum um 1920 einordnen. Damals war die Bevölkerung durch den 1. Weltkrieg desillusioniert, zusätzlich musste sich der Staat neu ordnen.
name432 - 19. Mär, 09:21
Diese literarische Epoche wird auch als Fin de Siècle oder Dekadentismus bezeichnet. Sie begann etwa 1890 und endete mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs 1914. In dieser Epoche entstand durch wissenschaftlichen Fortschritt und die Aussicht auf ein neues Jahrhundert auch Zukunftseuphorie und eine Art Aufbruchstimmung. In dieser Zeit handelte die Literatur über die Themen, die in den verschiedenen, teils auch gegensätzlichen, künstlerischen Bewegungen wie Symbolismus, Jugendstil, Impressionismus, die Spätromantik und auch Anfänge der Avantgarden.
name432 - 16. Mär, 11:40
Die Hauptthemen der Romantik sind Individualität, Gefühle und die Seele. Sie steht damit im Kontrast zu den literarischen Motiven der Aufklärung und Klassik.
In dieser literarischen Epoche wurde nur wenig Dramatisches verfasst und die häufigste literarische Gattung war die Lyrik.
Sie wurde zusätzlich noch weiter in Frühromantik (1798-1804), Hochromantik (1804-1818) und Spätromantik (1816-1835) unterteilt.
name432 - 11. Mär, 14:43
Der Begriff "Weimarer Klassik" bezeichnet die Zeitspanne in der die Schriftsteller Goethe, Schiller, Wieland und Herder in Weimar tätig waren. Präzise gesagt wird der Zeitraum zwischen Goethes erster Reise nach Italien und Schillers Tod so bezeichnet, in anderen Fällen wird auch die Zeit der Zusammenarbeit von Schiller und Goethe zwischen 1794 und 1805 so bezeichnet.
Das Konzept der Klassik handelt vom Ausgleich von Gegensätzen.
name432 - 9. Mär, 10:56
Sturm und Drang ist eigentlich keine literarische Epoche, sondern eher eine Art Kunstbewegung während der Aufklärung. Der Name kommt von der 1777 veröffentlichten gleichnamigen Komödie von Friedrich Klinger. Die Bewegung bestand hauptsächlich aus jungen Autoren und stellte sich gegen Tradition und Autorität, aber auch von der aufklärerischen Rationalität der Literatur und setzte Emotionalität in den Vordergrund.
Die Lyrik wurde wegen ihrer Ausdrucksmöglichkeiten von Emotionen genutzt, Lyriker der Zeit sind zum Beispiel Christian Schubart, Johann Herder und Gottfreid Bürger.
name432 - 8. Mär, 20:25
Während der Aufklärung begann sich die Literatur sich an das Bürgertum wenden, wodurch neue Literaturformen entwickelten.
Die Literatur wurde vorallem für erzieherische Zwecke eingesetzt und sollte zu eigenständigem Denken anregen.
Als einer der bedeutensten Lyriker gilt Johann Christian Günther, der aber auch dem Barock zuzuordnen ist. Ein anderer Dichter auf den dies zutrifft ist Barthold Heinrich Brockes.
name432 - 8. Mär, 13:42
An sich
Dieses Gedicht ist ebenfalls ein Sonett, es wurde allerdings von Paul Fleming geschrieben. Im Vergleich zu den bisherigen Sonetten steht das Carpe-diem-Motiv stark im Vordergrund, das der Autor der bisher genannten Sonette kaum bis gar nicht verwendet hat.
name432 - 8. Mär, 09:06
Tränen der Vaterlandes
Dieses Gedicht ist von in der Struktur "Alles ist eitel" sehr ähnlich, da es ebenfalls ein Sonett ist. Es hat ebenfalls ein ausgeprägtes Vanitas-Motiv, wie es der Dichter, Andreas Gryphius, sehr häufig anwandte, hat aber auch einige Aspekte des Memento-mori-Motivs, da es von Überfällen auf kleinere Städte handelt und damit aufzeigt wie plötzlich der Tod eintreten kann, besonders in einer Situation wie dem Dreißigjährigen Krieg.
name432 - 7. Mär, 20:36
Es ist alles eitel
"Es ist alles eitel" ist ein Sonett von Andreas Gryphius und hat 4 Strophen. Die ersten Beiden haben 4 die letzten Beiden 3 Verse, was der form für ein Sonett entspricht. Das Reimschema ist bei den Quartetten jedesmal ein umarmender Reim und die Terzetten beginnen in beiden Fällen mit Paareimen und enden auf einen Schweifreim.
name432 - 7. Mär, 12:18
Paul Fleming
Paul Fleming wurde am 5. Oktober 1609 in Hartenstein geboren. Er studierte in Leipzig Medizin, zusätzlich aber auch schönwissenschaftliche und philosophische Studien. Er machte große Fortschritte und wurde 1631 zum Dichter und 1632 zum Magister ernannt. Später begleitete er den herzog von Schleswig-Holstein-Gottorp auf diverse Reisen. 1640 erhielt er an der Universität Leiden die medizinische Doktorwürde und beabsichtigte nach Reval, dem heutigen Talinn zu gehen verstarb aber im selben Jahr in Hamburg an Lungenentzündung.
name432 - 6. Mär, 19:04
Andreas Gryphius
Andreas Gryphius, eigentlicher Name Andreas Greif, wurde am 2. Oktober 1616 geboren. Da er kurz vor dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges geboren wurde hatte er eine schwere Kindheit. Dies spiegelte sich in seinen späteren Werken wieder die vor allem das Vanitas-Motiv verwendeten und entsprechend pessimistisch wirkten. Gryphius schrieb viele Dramen und Sonette, für die er als bedeutender Dichter gilt. Gryphius reiste um 1644 viel durch verschiedene Städte Europas und beherrschte ca. 10 Sprachen. Er ist am 12.7.1664 in Glogau gestorben.
name432 - 5. Mär, 10:25